Inhalt

  • (ff. 119) Porphyrios, Isagoge. Einige Marginalscholien, zuerst f. 1 oben (Kopist b): τί ἐστι φωνή; καὶ ἔστι μὲν ὁρισμὸς τῆς καθόλου φωνῆς ἴδιον αἰσθητὸν ἀκοῆς, φιλοσόφου δὲ φωνῆς ὁρισμός ἐστι ἤως ὑπογραφὴς (sic) λέξις ἔναρθρος καθολικὴ σημαντική. f. 11 (Kopist a): τὸ τί ἦν εἶναι ση(μαίνει) παρὰ τῷ ἀριστοτέλει τὸν ὁρισμόν, ὡς παρὰ τοῖς γραμματικοῖς ἡ μῆνις τὴν ὀργήν. f. 19V Schemata zu den φωναί.
  • (ff. 2023V) Aristotelis Vita Hesychii (ed. I. Düring, Biogr. Trad., S. 80–92). Am Ende 2 Spottverse auf Aristoteles (vom Kopisten) und (am Rand, von späterer Hand, wohl des 14. Jh.) 2 insultorische Verse auf den Verfasser der vorstehenden Spottverse; vgl. V. Rose, Aristot. Fragm., Leipzig 1886, S. 10–11 (s. DBBE, occ. 26150 sowie unten Transkriptionen).
  • (f. 23V) Simplikios, Exzerpt aus In Cat. prooemium, CAG VIII, S. 14, 3 πρὸς–S. 15, 5 γνώσεως.
  • (ff. 2460) Cat. Häufige Marginalscholien, ab f. 49V (Kapitel Περὶ τῶν ἀντικειμένων) nur noch selten; die meisten vom Kopisten b = Auszüge aus 〈Ammonios, In Cat. Comm.〉, zuerst f. 25RV CAG IV 4, S. 31,14–30, S. 32,9–34, 6 ἀνάγεται; zuletzt (f. 49V) S. 93, 7. Seltene Scholien vom Kopisten a; z. B. 32V = 〈Ammonios〉, CAG IV 4, S. 56,2–10. f. 51 ein längeres Scholion vom Kopisten A, inc. ἰστέον ὅτι διττὴν οἶδε τὴν στέρησιν ὁ ἀριστοτέλης, des. θατέρᾳ δὲ τὴν ἕξιn (vgl. Ioannes Philoponos, CAG XIII 1, S. 168,27sqq. und Elias, CAG XVIII 1, S. 244,20sqq.).
  • (ff. 60V79V) Int. Häufige Marginalscholien, hauptsächlich vom Kopisten A, zuerst f. 60V, inc. παθήματα τῆς ψυχῆς εἰσιν τὰ νοήματα. ταῦτα τὰ ἐν τῇ φωνῇ ἤγουν τὰ ὀνόματα καὶ ῥήματα. Diese Scholien z. T. in engem Anschluß an Ammonios, ff. 71 und 76RV einige Auszüge aus Ammonios, In Int. comm. mit der Kennzeichnung ἐκ τῶν ἀμμωνίου (ed. CAG IV 5, S. XXXIV): ἐλλιπὴς ὢν ὁ λόγος ὧδ᾿ ἂν γένοιτο τέλειος (folgt Text CAG IV 5, S. 189,5sqq.) αἱ δὲ φωναὶ κτλ. (f. 71) sowie (f. 76) S. 241,17 οὐκ – 26 θερμαίνειν und (f. 76V) ὃ καὶ οὐ μάτην πρόσκειται ἀλλ᾿ ἵνα δείξηι (folgt Text S. 243, 32 ὅτι τυχὸν – 36 θείοις); anschließend dann: διχῶς γράφεσθαι φησὶν ὁ φιλόσοφος ἀμμώνιος τὸ χωρίον ἢ γὰρ ὡς πρόκειται νῦν ἢ δυνατὸν εἶναι· καὶ εἰ μὲν τὸ δεύτερον (folgt Text S. 244,8–19 μὴ εἶναι).
    Weitere Scholien vom Kopisten a, inc. f. 60V τὰ νοήματα καὶ ἐνθυμήματα ἤτοι παθήματα, ἐκεῖνα δὲ πράγματά φημι ὧν εἰσι ὁμοιώματα τὰ νοήματα. Weitere Scholien von anderen Händen, z. B. f. 60V von Kopist b inc. προέταξε τὸ ὄνομα τοῦ ῥήματος ὡς ἀτελέστερον. f. 75 Scholien von Kopist C, inc. ὥσπερ δὲ αὗται ἐπὶ μὲν τῆς ἀναγκαίας συμψεύδονται, ἐπὶ δὲ τῆς ἀδυνάτου συναληθεύουσιν (wahrscheinlich aus der Vorlage, d.h. dem restaurierten Blatt selbst, übernommen; vgl. Weidemann 2021).
  • (f. 79V) Scholion zu Anal. Pr. (Kopist b), inc. ἰστέον ὅτι τῆς ἀποδεικτικῆς ἐπιστήμης διαφέρει ἡ ἀπόδειξις τῷ τὴν μὲν ἐπιστήμην ἕξιν εἶναι τῆς ψυχῆς (vgl. CAG XIII, 2, S. 9, 30sqq.), ein weiteres Scholion inc. δύο σχέσεων οὐσῶν ἐν ταῖς προτάσεσι, des. mut. τὸ ζῷον κατὰ παντὸς ἀνθρώπου κατηγορεῖσθαι ἢ [...
  • (ff. 80189V) Anal. Pr. ff. 96V lin. 15 – 98V lin. 9 das Textstück I 6, 29a16 τελειοῦνται – 7, 29b23 ἐκείνους an falscher Stelle als Dublette eingeschoben (nach I 10, 31a13 ὅτι), am Rand von späterer Hand durch die Bemerkung "repetita" gekennzeichnet. f. 148V Kapitelübersicht zu Buch II.
    Häufige Marginalscholien, ff. 8093 von Kopist D, inc. (f. 80) (πρῶτον) πρὸς ἑκατέραν τῶν προτάσεων ἀποδέδωκε κτλ. = Ioannes Philoponos, In Anal. Pr. comm., CAG XIII 2, S. 9, 28-32 προϊοῦσαν, dann läuft der Text anders weiter: δύναται δὲ τὰ εἰρημένα ... Scholion endet: τὸ σκοπιμώτερον γὰρ τέλος τούτων τοῦτό ἐστι; zuletzt f. 93, inc. τί ἐστι μῖξις; ἕνωσις δύο προτάσεων διαφόρων κατὰ τὴν ὕλην; ab f. 99 hauptsächlich von Kopist b, z. B. f. 101 inc. εἰδέναι δεῖ ὅτι τινὰ τῶν παλαιοτέρων βιβλίων = Ioannes Philoponos, CAG XIII 2, S. 145, 5 sqq., häufig auch von Kopist A, zuerst f. 99 (zu 11, 31a18), inc. ὁποτέρου γὰρ ἂν τῶν τρόπων εἰς τὸ α ἀναλυομένου σχήματος, zu Buch II zuerst f. 149, inc. τὸ β βιβλίον τῶν ἀναλυτικῶν συμβάλλεται εἰς τὴν διαλεκτικὴν μέθοδον ὥσπερ τὸ α εἰς τὴν ἀποδεικτικήν. Kopist c zu Buch II zuerst f. 148V, inc. περὶ τοῦ προκειμένου λόγου πολλὰ ἠπόρησαν οἱ παλαιοί, περὶ τίνος ὁ σκοπός ἐστι τῷ ἀριστοτέλει ἐνταῦθα. (Anschließend werden die Meinungen von Proklos, Alexander und Marinos zum σκοπός angeführt. Der Text zu Marinos wie in Par. 1917, f. 160V, marg. und Vat. 245, f. 66V, marg. (ed. Agiotis 2014, S. 15); im Ambr. endet er imperfecte).
  • (ff. 190254V), Anal. Post. Einige Marginalscholien, hauptsächlich von Kopist A, zuerst f. 190, inc. διὰ τῆς ἐπαγωγῆς κατασκευάζει ὅτι πᾶσα διδασκαλία ἐκ προϋπαρχούσης γίνεται γνώσεως (vgl. Philoponos, CAG XIII 3, S. 5,11sqq.), sowie von Kopist b, zuerst f. 192V (zu 2, 72a15), inc. ἡ θέσις καὶ αὐτὴ ἀναπόδεικτός ἐστιν κτλ. = Ioannes Philoponos, In Anal. Post. comm., CAG XIII 3, S. 34,13sqq. Die Scholien zu Anal. Post. kehren wieder in Mut. 149.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Pergament (außer ff. IIV: Papier)

Wasserzeichen

  • Wz. im Vorsatz:
  • ff. I/ VIV: Halbmond, sehr ähnlich Br. 5167 (Brescia 1336), sehr ähnlich M.–T. 3390 (Dečani 1340/ 50).
  • ff. IIVV: Glocke, entfernt ähnlich Br. 3917 (St–Roman 1325, mit Variante Aix–en–Provence 1326), ähnlich M.–T. 2782 (Genua 1315).

Format

270 × 175 mm

Folienzahl

ff. VI, 254 (+ 72a, 150a)

Foliierung

Neben der durchlaufenden Foliierung eine gesonderte Zählung auf Recto-und Versoseite von f. 23V bis f. 53; eine weitere Sonderzählung, auf dem Kopf stehend, oben links von f. 60V bis 89V.

Lagen

FHHF.

2 × 8 (16), 1 × 2 + 1 (19, f. 19 an das Bifolium genäht), 29 × 8 (249), 1 × 8 - 3 (254, Bl. 6–8 fehlen). Einige Bifolien sind aus Einzelblättern zusammengestzt.

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden, vom Kopisten A (außer ff. 75, 83, 91), in Majuskeln

(1) auf dem ersten Recto unten rechts: α (f. 20)–γ (f. 17);

(2) auf dem ersten Recto oben rechts: α (f. 20)–λ (f. 250).

Auf dem ersten Recto außerdem oben rechts und links in Höhe der seitlichen Begrenzung des Schriftspiegels je ein Kreuz, ebenfalls vom Kopisten (diese Kreuze fehlen ff. 75, 83, 91).

Anzahl der Linien

Lin. 24 (außer f. 75: 23; ff. 8098: 22)

Liniierung

Leroy 12C1a, bisweilen 22C1an (außer f. 53: Lake I, 1c = Leroy OOC1; ff. 8098: Leroy 11D1a).

Kopist

A. ff. 152V, 5474V, 7679V, 99254V: Aufrechtstehende Minuskel ohne Unzialformen außer dem sehr auffälligen λ. Meistens Iota adscriptum, Abkürzung für καὶ; Schrift steht auf der Zeile, braune Tinte, Zeilenabstand 8mm.

An vielen Stellen ist die ursprüngliche Schrift ausgeschabt und durch Korrekturen ersetzt worden, so dass der ursprüngliche Text nicht mehr zu entziffern ist. An diesen Korrekturen sind mehrere Hände beteiligt, die alle versucht haben, den Duktus des Kopisten A nachzuahmen und daher nur sehr schwer zu unterscheiden sind. Auf jeden Fall war Kopist a beteiligt.

Titel und Teloszeilen in Majuskeln, jeweils in Zierrahmen. f. 60 nach der Teloszeile: + χ(ριστ)ῶι τῶι θ(ε)ῶι τελεία / χάρις. τῶι ἀεὶ συ/νεργοῦντι τοῖς φι/λολόγοις καὶ / φιλοθέοις. ff. 79V, 148 nach den Teloszeilen zu Int. und Anal. Pr. I die Bemerkung ΔΙΩΡ (= διώρθωσα?). f. 254V nach der Teloszeile der Zwölfsilber ἐν σοὶ τὸ πλῆρες / χ(ριστ)έ μου τῶ μεσίτη (cf. DBBE, occ. 212220).

Zierleisten, Buchstabenfüllung bei den Titeln, Anfangsbuchstaben der Kapitel rot, ab f. 20 ein etwas bräunlicher Ton, f. 60 Zierleiste nicht ausgemalt.

B. f. 53RV (inc. 10, 13a1 (δε)κτικῷ, des. 29/30 τελείως): Wohl gleichzeitig mit A. Braune Tinte, etwas dunkler als bei A, Schrift breiter angelegt. Zeilenabstand 8mm. Rasuren wie bei A.

C. f. 75RV (inc. 13, 22b4 τοῖς, des. 32 εἶναι): Archaisierende Hand, etwa des 14. Jh. Schrift dunkelbraun, ahmt A sehr gut nach, Unterschied vor allem beim Buchstaben a. Keine Rasuren.

D. ff. 8098V (des. I 10, 31a17). Archaisierende Hand, etwa 14. Jh. E. Schrift schwärzlich–dunkelbraun, etwas flüchtiger als C. f. 98V hat der Kopist den Duktus sehr gestreckt, um die Seite zu füllen und den Anschluß an f. 99 zu erreichen. Initialen, Interlinearglossen ff. 8082V sowie einige Marginalscholien in leuchtendem Rot.

a. 11. Jh., schwarze Tinte; schreibt einzelne Marginalscholien (z. B. ff. 11, 12V, 13, 14V, 15, 16, 16V19), die bisweilen später (manchmal falsch) nachgezogen worden sind, auch Korrekturen am Rand mit γρ (άφεται).

b. 12. /13. Jh. Interlinearglossen, Marginalscholien, Korrekturen im Text (z. B. ff. 1, 1V, 19V, 23V, 2549V).

Etwa 3–4 weitere Hände (13.–14. Jh.) haben kürzere Marginalien hinterlassen. Die Hauptmasse der Marginalscholien stammt von den Kopisten A und b.

Ergänzungen zum Textbestand

Zu Porphyrios häufige Interlinearglossen und einige Diagramme; zu Cat einige Lemmata, Diagramme und Interlinearglossen; zu Int. häufige Interlinearglossen; zu Anal. Pr. einige Interlinearglossen (bis f. 82V) und Diagramme, ab f. 99 häufige Diagramme; zu Anal. Post. einige Diagramme und Interlinearglossen.

Einband

Griechisch. Dunkelbraunes Leder auf rund gekehlten Holzdeckeln; glatter, fester Rücken. Auf beiden Deckeln Blindstempel, stark abgearbeitet: dreifacher Rahmen von je vier Fileten, Mittelfeld durch ebenfalls vier Fileten diagonal geteilt. Im äußeren umlaufenden Feld rechteckige Einzelstempel mit Rankenmotiv, in den übrigen Feldern runde Einzelstempel mit Lilie sowie mit Vogel.

Abdrücke und Reste von Buckeln an den vier Ecken und in der Mitte. Reste zweier dreiteiliger Lederriemen, von hinten nach vorn. Lesezeichen (Fäden in den Farben grün, weiß, rot) am oberen Kapital befestigt. Auf dem Schnitt eingebrannt rote Doppelkreise mit schwarzen Girlanden.

Erhaltungszustand

Das Pergament ist an einigen Stellen sehr dünn, f. 25 zerrissen. Bei einigen Blättern (z. B. ff. 85, 127, 135) fehlen Ränder, ohne Beeinträchtigung des Textes.

Geschichte

Datierung

9. Jh. E.–10. Jh. 1. H. (außer ff. 75RV, 8098V: 14. Jh.)

Provenienz

Mehrere spätere Hände haben zu Beginn und am Ende des Ms. Eintragungen hinterlassen. f. 254 hat eine Hand des 14. Jh. den Zwölfsilber (vgl. oben Kopist A) wiederholt; darunter schrieb eine andere Hand die ersten Worte von 〈Nikephoros Prosuchos, Carmen in Mariam Aegyptiacam〉 (ed. M. Treu, Eustathii Macremboliti q. f. aenigmata, Progr. Breslau 1893, S. 36–37, 48): ἂν ἐξ ἀκανθῶν ἐκφύωνται καὶ ῥόδα, αἴγυπτ(ον) ὡς ἔγκεντρον ἄθρει μοι.

Von einer weiteren Hand (14. Jh.) stammen Eintragungen auf ff. IVIII und dem Spiegel'. f. IV Diagramm zu τὸ τί ἐστιν, darunter drei Zwölfsilber: + λόγων ἐραστής. ἀλλὰ τῶν ἑκατέρων, τῶν ἐνδαπῶν τέ φημι καὶ τῶν τῆς θύρας, πρὸς ἀκριβῆ μάθη[σιν ἐκτ]ήσατό με. ff. IIIII verschiedene logische Diagramme und Schemata, f. IIV unter dem Titel σχόλ(ιον) τοῦ δα(υὶ)δ εἰς τ(ὰς) πέντε φωνάς. Spiegel': Über einem logischen Schema folgende Zwölfsilber: [μέγα τὸ] μικρὸν ἂν ὁ φίλ(ος) εὐγνώμων, τῷ δ᾿ ἀχαρίστ(ῳ) σμικρότ(α)τ(ον) τῶ (pro τὸ) μέγ(α). σὺν τόκῳ δώση (pro δώσει) φρόνιμος τὴν φιλίαν, μωρὸς δὲ δώση μήσος (pro μῖσος) ἀντὶ φιλίας. + εἰ θέλ(εις) πάντα καὶ φιλῆν (pro φιλεῖν) καὶ φιλῆσθαι (pro φιλεῖσθαι), τῶν ψιθυριστῶν καὶ φθ〈ονούντων ἄπεχε〉.

f. I verschiedene Zahlen (z. T. Additionen), kurze griechische und lateinische Eintragungen sowie neben dem Lemma σχῆμα τῆς κῶνσταντηνοπόλης eine sehr rohe Skizze.

f. IIIV ein lateinisches Distichon: + tempore felici multus nominatur amici (?), si fortuna perit, nullus amicus erit. Darunter die aufgrund der Anorthographie fast unkenntliche griechische Übersetzung (offenbar 2 politische Verse): + τὸ δὶ᾿ : β : ζῶμενον ⋮ˋ ρον φφίλοι, πολλιλῳγου τοὺς ⋮ νιγηρι σοι ὁ καὶ ρός ὁλλιτὸ νάπα ῥ νου ταὶ, i. e. ........... φίλοι πολλοὶ λογοῦνται / ἐὰν (?) γυρίση ὁ καιρός, ὅλοι τὸν ἀπαρνοῦνται.

f. IV (auf dem Kopf) ὥσπερ παλίμψητα (sic) διαμολύνοντες.

f. V Diagramm und Scholion zur 1. syllogistischen Figur.

f. VIV unter dem Titel “De medio termino“ lateinische Merkverse etc. zu den syllogistischen Figuren.

f. VI: Cum XI Kalendas septembres ad portum rep[...]mus vindemitorum applicuissem / inplexerim subito candidam petens primus obviam fuit mihi marcus / mudatius vir integerrimus qui litteras quas atuo scriba advenerant / coram me legit ex quibus eaque atinebat intellexi.

f. VV oben Besitzervermerk: αὕτη ἡ βίβλος ἐστὶ τοῦ στεφάνου.

In die Bibliothek des Kardinals Borromaeus gelangte unser Ms. im Jahre 1607, nach Angabe des Katalogs von Martini–Bassi über Caesar Rovidius und dessen BruderAlexander († vor 1607).

f. VI lateinischer Index von 〈Antonius Olgiatus〉, darunter : Codex ante annos quingentos scriptus et optima manu / 1607.

Ältere Signaturen : J/no83 (f. VV), N (f. VV, VIV).

Das Manuskript wurde in den 30er Jahren des 14. Jahrhunderts restauriert; in dieser Zeit befand es sich auf Kreta, wo Michael Lulludes es als Vorlage für den Mut. 235 benutzte (De Gregorio 1991).

Reproduktionen und Digitalisate

  • Ambr. L 93 sup. (vollständiges Digitalisat, bereitgestellt durch die Biblioteca Ambrosiana).

Bibliographie

Kat.

  • Martini – Bassi 1906, S. 591–592 (Nr. 490).

Kod.

  • Maas 1927 (wieder abgedr. bei Harlfinger 1980 (dort S. 51).
  • Irigoin 1962: S. 301 (um J. 900 geschrieben).
  • Schiavi 1982.
  • De Gregorio 1991: S. 479–489, Tafeln 5–7, 10–12 (Ambr. stammt vielleicht aus Süditalien. Er wurde in den 30er Jahren des 14. Jahrhunderts restauriert).
  • Stefec 2013: 44–45 mit Anm. 33).
  • Weidemann 2021 (zum Scholion auf dem restaurierten f. 75, das die Fortsetzung eines auf dem originalen f. 74v beginnenden Scholions ist und einen Auszug aus der Int.-Paraphrase des Psellos darstellt).

Text.

  • In den Aristoteles-Ausgaben Sigel n.
  • Waitz, ed., 1844 (S. 4: 10.–11. Jh., Randscholien 15. Jh. Einzelne Angaben zum Inhalt, besonders den Scholien. S. 39–41: Edition einiger Scholien zu Int. S 49–50: Edition einiger Scholien zu Anal. Post.).
  • Schüler 1897, S. 12 (Das zugrundeliegende Original zeigt am meisten Ähnlichkeit mit n).
  • G. Furlani, La versione e il commento di Giorgio delle Nazioni all' organo aristotelico, in: SIFC N.S.3, 1923, S. 305–333, dort S. 319–325 (Für Cat. sehr viele Übereinstimmungen mit n. Die Vorlage für Giorgio war ein „rappresentante del tipo n...e che stava in grado lontano di parentela con u [= Bas. F II 21]“. Auch für Int. Ggr [= griech. Vorlage für Giorgio] „segue le lezioni di n... accanto a n riscontriamo alcune lezioni di e [= Laur. 72,3] e f [= Marc. App. IV 5]“. Auch die Übersetzung von Anal. Pr. „dimostra l' intima parentela di Ggr con n“).
  • N. Agiotis, Inventarisierung von Scholien, Glossen und Diagrammen der Handschriftlichen Überlieferung zu Aristoteles’ De interpretatione (c. 1– 4). Ambr. L 93 sup., Urb. gr. 35, Marc. gr. 201, Laur. 72.5, Barb. gr. 87, Coisl. 330, Guelf. Gud. gr. 24, Esc. F.III.10, Mon. 222, Episteme in Bewegung. Working Paper 5, Berlin 2015, S. 2, 12–18 (PDF-Link).
  • Cat. / Int.

    • G. Furlani, Le Categorie et gli Ermeneutica di Aristotele nella versione siriana di Giorgio delle Nazioni, in: Attti della Reale Accademia Nazionale dei Lincei, Memorie della Cl. Sc. Mor. Storiche e Filol., Ser. VI, vol. V 1, Rom 1933, S. 3–68, dort S. 7 (wie beim vorigen zu Cat.).
    • L. Minio-Paluello, The Text of the Categoriae: The Latin Tradition, in: ClQ 39, 1945, S. 63–74, dort S. 70 (9.–10. Jh. Repräsentiert einen Traditionsstrang, der mindestens bis ins 5.–6. Jh. zurückreicht. The frequent conincidence between the Greek Ms. n and the older [= lateinische und syrische tradition] confirms what had already been pointed out by S. Schüler, K. Kalbfleisch und G. Furlani on the importance of this Ms., which is perhaps the oldest still extant. In einigen Fällen sehr auffällige Übereinstimmung von Boethius allein mit n), S. 73–74 (Liste der Stellen, wo Boethius in Übereinstimmung mit anderen Übersetzungen, n und / oder B [= Marc. gr. 201] einen besseren (oder gleichwertigen) Text gibt als die Ausgabe von Waitz).
    • L. Minio-Paluello, ed. Cat. et Int., 1949, 21956 (S. IX, XIV–XVI: Nach Waitz neu kollationiert. 13a1–30 und 22b4–32 von späteren Händen ergänzt [nc bzw. ni]. Drei oder mehr Korrektoren, doch ursprüngliche Schrift fast immer lesbar. S. XIX–XXII: B und n die besten Textzeugen. Enge Verbindung zur latein. Übers. des Boethius und der syrischen des Georgios, bei Int. noch enger als bei Cat. Simplikios' Vorlage enger mit n als mit B verwandt).
    • L. Minio-Paluello, Arist. Lat., I 1–5, S. LXVI–LXVIII (Vorlage für Cat.-Übersetzung a des Boethius am engstens mit n verwandt, Verwandtschaft zwischen Vorlage für dessen Cat.-Übersetzung x und n nicht ganz so eng), LXXVI–LXXVII (Vorlage für Wilhelm von Moerbeke nimmt Mittelstellung zwischen n und B ein).
    • L. Minio-Paluello, Arist. Lat., I 6-7, S. XXVIII, XXXII, XXXV (Kollation der Cat.-Übersetzungen von B. G. Dod, Angaben zur Notation von n im app. cr.).
    • Io. G. E. Hoffmann, De Hermeneuticis apud Syros Aristoteleis, Leipzig 1869, S. 2–13 (Liste der Übereinstimmungen der syrischen Texte mit griechischen Mss., u. a. mit u), 20 (codicem qui versionibus y x u subiectus erat... optimas saepenumero lectiones praebere, ita quidem ut... promiscere et A [= Urb. gr. 35] et B [= Marc. 201] nonnumquam C [= Coisl. 330 ] saepissime autem n suffragetur...). C. Meiser, Des Boethius Übersetzung der Aristotelischen Schrift περὶ ἑρμηνείας, in: Jahrb. class. Philol. 117 (24), 1878, S. 247–253, dort S. 248–252 (Hinweis auf Übereinstimmungen von Boethius und n).
    • L. Minio-Paluello, Arist. Lat., II 1–2, S. XLVI–XXLVII (Boethius' Int.-Übersetzung unter den griechischen Mss. am engsten verwandt mit n).
    • H. Weidemann, ed. Int., 2014.

    Anal. Pr. / Anal. Post.

    • I. Friedmann, Aristoteles' Analytica bei den Syrern, Diss. Erlangen 1897, Berlin 1898, S. 16–26 (Übereinstimmungen der syrischen Übersetzung u. a. mit n).
    • Wallies 1917/18: S. 630–631 (An einigen Stellen hat allein n das Richtige und stimmt mit Alexander von Aphrodisias überein. Alexander hat hier auf die Überlieferung gewirkt).
    • H. Tredennick, ed. Anal. Pr., 1938 (S. 193–194: 10.–11. Jh. Much independent value).
    • W. D. Ross, ed. Anal. Pr. et Post., 1949, 21957 S. 87–93: 9. Jh. n repräsentiert gegenüber den übrigen vetustissimi A [= Urb. gr. 35], B [= Marc. gr. 201], C [= Coisl. 330] und d [= Laur. 72,5] eine eigene Familie. Ab 31a18, Beginn der alten Hand, häufige Übereinstimmung mit der syrischen Übersetzung. Ebenso häufige Übereinstimmung mit Boethius für Cat. [Referat der Ergebnisse Minio-Paluellos]. Neu kollationiert.
    • L. Minio-Paluello, Arist. Lat., III 1–4, S. LXV–LXIX (Vorlage des Boethius für Anal. Pr., anders als bei Cat., Int. und auch Porphyrios, viel enger mit B als mit n verwandt, aber etwas enger mit n als mit Γ [= Vorlage der syrischen Übersetzung]; am engsten verwandt sind n und Γ), S. LXXVII–LXXVIII (Griechische Vorlage der anonymen Übersetzung am engsten mit B verwandt, stimmt aber oft auch mit n gegen B überein).
    • W. D. Ross, L. Minio-Paluello, edd. Anal. Pr. et Post., 1964, 21968 S. V, VII, VIII, IX: (9. Jh., außer Anal. Pr. I 1–10. Maximi ...momenti est n qui, etsi neglegentia et mendis plurimis est infectus, solus contra reliquos omnes vera verba servat fere centies. Auffallende Übereinstimmung mit Boethius und besonders mit Georgius Syrus. Auch verwandt mit der Vorlage für die arabische Übersetzung).
    • E. S. Forster, ed. Anal. Post., 1960, 21966 (S. 18: 9. Jh. Text nach Waitz).
    • H. Tredennick, ed. Anal. Post., 1960 (S. 18: 9. Jh. Wiederholung der Ergebnisse von Ross). L. Minio-Paluello–B. G. Dod, Arist. Lat., IV 1–4, S. XLII–XLIII (Bei Anal. Post. Vorlage für die Translatio Iacobi am engsten mit B verwandt, stimmt aber einige Male auch mit n überein), S. 4 (Vorlage für die Translatio Ioannis am engsten verwandt mit C, stimmt aber bisweilen auch mit n überein), S. LXXIV–LXXV (Translatio Gerardi Cremonensis stimmt oft mit B und n überein).

    Porphyrios

    • Busse, ed., 1887, S. VII, XXIV (Sigel M. 10 Jh. Kollationiert von F. Villa. „Codicis M exemplar dubium non est quin ceterorum exemplaria praestantia longe antecesserit.“ Allerdings sehr unsorgfältig kopiert. „Alterius manus correctiones, quippe quae cum altera familia consentiant, sunt respuendae.“)

    Aristotelis Vita Hesychii

    • A. Westermann, Vitarum Scriptores Graeci Minores, Braunschweig 1845, S. 405 (zu den Versen am Ende der Vita Hinweis auf unser Ms. 10.–11. Jh.).
    • V. Rose, Arist. Fragm., 1886, S. 9–18 (Sigel A. Für den Text der Vita herangezogen. Zu den Versen am Ende dort S. 10–11).
    • ed. I. Düring, Ancient Biogr. Trad. (S. 80–81. Sigel A. 9. Jh. It's possible...that all known manuscripts are copied directly or indirectly from Ambros. 490. Im 16. Jh. in Mailand sieben Mal kopiert: Ambr. R 117 sup. [2x], Ambr. Q 121 sup. [4x], Ambr. P 105 sup.).

    Simplikios

    • Kalbfleisch, ed., 1907, S. VIII (“Simplicium ipsum codice usum esse Ambrosiano L 93 saec. X vel XI ... perquam simili ... apparebit“).

    Ammonios

    • Busse, ed., 1897, S. XVI, XXXI–XXXIV (10. Jh. Die anonymen Scholien ff. 60V69V „magna ex parte ex scholiastae vel scholiastarum ingenio“, einige vielleicht auch aus einem Kommentar. Ein Scholion auf f. 67 stimmt mit einem Scholion in Vind. 10 [dort mit ἰωάννου als von Philoponos stammend bezeichnet] überein. Einige Specimina der Scholien transkribiert von A. Gercke).

    Marinos

    • Agiotis 2014.

Faks.

  • G. Wattenbach, Scripturae Graecae Specimina, 3Berlin 1897, S. 5sq. und Taf. XIV.

Quelle

  • Reinsch, Autopsie September 1977
  • CAGB [NA] (Ergänzungen, Transkriptionen)
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Zitierhinweis

Mailand, Biblioteca Ambrosiana, Ambr. L 093 sup., in: CAGB digital, hg. v. Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. URL: https://cagb-digital.de/id/cagb5612290 (aufgerufen am 13.4.2024).

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Transkriptionen

f. 23v Spottverse auf Aristoteles

σμικρὸς φαλακρὸς τρα | βλὸς [sic] ὃ σταγειρίτης· | λάγνος προγάστωρ | παλλακαις συνημμένος

Am Rand, von einer Hand des 14. Jh.:

ἀναλφάβητος οὑτοσὶ στιχογράφος· | ἄνους ἄφρων ἄγροικος αὐθάδης λάλος·

f. 148v (ad Anal. pr. II 1, 52b 38)

ἐν πόσοις μὲν οὖν σχήμασι: περὶ τοῦ προκειμένου λόγου πολλὰ ἠπόρησαν οἱ παλαιοὶ τοῦ γνῶναι περὶ τίνος | ὁ σκοπὸς ἐστὶ τῶ ἀριστοτέλη. ἐνταῦθα. ὅθεν ἄλλοι ἄλλα εἰρήκασιν. πρόκλος μὲν | γάρ φησι περὶ τῆς ὕλης τοῦ συλλογισμοῦ διαλαβεῖν τὸν ἀριστοτέλην ἐνταῦθα. ἐπεὶ γὰρ τὸ | εἶδος τοῦ συλλογισμοῦ ἐστὶ τὸ συμπέρασμα ὕλη δὲ αὐτοῦ εἰσὶν αἱ προτάσεις· τὸ μὲν | γὰρ, οὗ ἕνεκα· αἱ δὲ ἕνεκά του· ἐδίδα 〈ξ〉 ε δὲ ἡμᾶς περὶ τοῦ συμπεράσματος ἐν τῶ πρώτω λόγω | ἀναγκαίως νῦν ἥκει διδάξων ἡμᾶς καὶ περὶ τῆς ὕλης· φημὶ δὲ περὶ τῆς τῶν προτάσεων | πλοκῆς. ἐπιστάμενον δὲ τοῦτο, ἐκ τῶν δευτέρων ἀναλυτικῶν· ὡς γὰρ ἐκεῖ ἐν μὲν τῶ | α΄ λόγω διδάσκει περὶ τοῦ εἴδους τοῦ συλλογισμοῦ. ἐν δὲ τῶ β΄ περὶ τῆς ὕλης, | οὕτω καὶ νῦν ἐποιήσατο· ὁ δὲ ἀλέξανδρος φησὶ ὅτι τὰ λείποντα | τῶ καθόλου συλλογισμῶ ἥκει νῦν ἀναπληρώσων· μαρῖνος δὲ πάντων ἀληθέστατα | λέγων, φησὶ ὅτι νῦν τὰς ἀρχὰς τῆς σοφιστικῆς καὶ τῆς διαλεκτικῆς παραδίδωσιν· ὡς γὰρ τὸ | α΄ ἔχει πρὸς τὴν ἀποδεικτικὴν, οὕτως καὶ τοῦτο πρὸς τὴν διαλεκτικὴν καὶ σοφιστικήν· | τὸ γὰρ α΄ ὡς ἀληθῆ καὶ ἀναγκαῖα συνάγον, σύμφωνον ἐστὶ ἀποδείξει. τὸ δὲ νῦν προκείμενον, | διαλεκτικῇ ἁρμόζει θεωρία. καὶ γὰρ συνάγει τί συνάγεται ἐκ ψευδῶν προτάσεων.

SCHOLIEN ZU INT. 1

Relationen

1) f. 60v, s.l., v. 2 (ad Int., 16a 1)

πρὸ τῆς διδασκαλίας τῆς προτάσεως

2) f. 60v, marg. ext. (ad Int., 16a 1)

προέταξεν τὸ ὄνομα τοῦ ῥήματος ὡς ἀτελέστερον καθὸ τὸ μὲν, ὑπόκειται καὶ μεταλαμβάνεται τὸ δὲ, κατηγορεῖται καὶ μεταδίδωσι:-

3) f. 60v, s.l., v. 2 (ad Int., 16a 1)

διὰ τοῦ τί   αὐτὰ δηλοῖ:

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 3-4)

παθήματα τῆς ψυχῆς εἰσὶν τὰ νοήματα:-

60v, s.l. v. 7 (ad Int., 16a 4)

σημαντικὰ κατὰ θέσιν

60v, s.l. v. 7 (ad Int., 16a 4)

ἤγουν αἱ συλλαβαὶ καὶ αἱ λέξεις

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 6)

ὧν, νοημάτων:-

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 6)

ταῦτα τὰ ἐν τῇ φωνῇ ἤγουν τὰ ὀνόματα καὶ ῥήματα:-

60v, s.l., v. 10 (ad Int., 16a 6)

ἤγουν τὰ ἐν τῆ φωνῆ κατὰ θέσιν

60v, s.l., v. 11 (ad Int., 16a 6)

κατὰ πρῶτον λόγον ἤγουν φυσικὰ

60v, s.l., v. 11 (ad Int., 16a 6)

ἐκεῖνα

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 6-7)

ταῦτα τὰ ἐνθυμήματα:-

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 7)

ὧν· πραγμάτων:-

60v, s.l., v. 12 (ad Int., 16a 7)

ἤγουν τὰ νοήματα: φυσικῶς

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 7)

τὰ νοήματα· καὶ ἐνθυμήματα· ἤτοι παθήματα:-

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 7)

ἐκεῖνα δὲ πράγματα φημὶ ὧν εἰσὶν ὁμοιώματα: τὰ νοήματα:-

60v, s.l., v. 13 (ad Int., 16a 8)

ἐκεῖνα

60v, s.l., v. 17 (ad Int., 16a 9)

τῶ προφορικῶ λόγω

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 12)

σύνθεσιν λέγει τὴν κατάφασιν· διαίρεσιν, τὴν ἀπόφασιν:-

60v, marg. ext. (ad Int., 16a 13)

αὐτὰ καθαυτὰ τὰ ὀνόματα καὶ τὰ ῥήματα:

60v, marg. inf. (ad Int., 16a 13-16)

ζήτει τὸ ὄνομα προηγουμένως σημαίνει τῆς τοῦ ὀνόματος μεθέξεως κατὰ δὲ β λόγον καὶ κατηγορουμένου τινὸς πρὸς ὑποκείμενον συμπλέκον οἷς προστιθέμενον, τέλειον ποιεῖ τὸν λόγον. τὸ δὲ προστιθέμενον ὅτι πρὸς τῆ προηγουμένη σημασία ἔχει καὶ ἑτέραν τὴν εἰρημένην:-

61r, s.l., v.7 (ad Int., 16a 18)

ἀορίστως

61r, s.l., v.7 (ad Int., 16a 18)

δηλονότι ὡρισμένον

SCHOLIEN ZU INT. 2

Relationen

61r, marg. sup. (ad Int., 16a 19)

εἰ τὸ ὄνομα πενταχῶς· τὸ ἐπὶ πάσης σημαντικῆς φωνῆς· τὸ ἐν τῇ προτάσει ὑποκείμενον κἄν ῥῆμα εἴη καθὰ φησὶ. μετατιθέμενα δὲ τὰ ὀνόματα καὶ τὰ ῥήματα: λέγεται ὄνομα καὶ κατὰ τὸν ἀποδοθέντα ὁρισμὸν καθὸν τὸ φίλωνος καὶ τὸ ἄνθρωπος ὀνόματα λέγονται. λέγεται ὄνομα καὶ καθὸ αἱ μὲν πλάγιοι πτώσεις ὄνομα λέγεται τὰ δὲ ἀόριστα οὔ. ὥστε φησὶ πᾶσαν κατάφασιν καὶ ἀπόφασιν εἶναι ἐξ ὀνόματος καὶ ῥήματος ἢ ἐξ ἀορίστου ὀνόματος καὶ ῥήματος: ἔτι ὄνομα (marg. ext.) λέγεται καθὸ οὔτε αἱ πλάγιαι οὔτε τὰ ἀόριστα καλεῖται ὀνόματα: ἐν τῷ ὁρι〈σ〉μῷ τοῦ ῥήματος καταλιπὼν τὰ λοιπὰ εἶπεν τὸ οὗ μέρος οὐδὲν σημαίνει χωρίς. τοῦτο δὲ εἶπεν περὶ ὀνόματος διότι εἰσὶ λόγοι τινὲς ἐκ ῥημάτων συγκείμενοι ὧν τὰ μὲν σημαντικὰ ὡς καθίζειν κινείσθαι ἐστί: καὶ   ἀεὶ οὐ μάτην πρόσκειται ἀλλὰ διότι εἰσὶ πολλάκις ὀνόματα κατηγορούμενα ὡς τὸ ἄνθρωπος ζῶον:

61r, s.l., v. 8 (ad Int., 16a 19)

ὡς ὑποκείμενον

61r, s.l., v. 8 (ad Int., 16a 19)

κατὰ θέσιν οὐ φύσιν

61r, s.l., v. 9 (ad Int., 16a 20)

διὰ τὰ ῥήματα

61r, s.l., v. 10 (ad Int., 16a 20)

τοῦτο δι' ὧν   ὁρισμοὺς

61r, marg. ext. (ad Int., 16a 23-24)

ἐν τοῖς συνθέτοις:-

61r, s.l., v. 18 (ad Int., 16a 25-26)

κατ' οὐδὲν παρὰ τὸ ὑποκείμενον

61r, marg. ext. (ad Int., 16a 26)

ἐπακτροκέλης εἶδος πλοίου ληστρικοῦ μεταξὺ ἀκάτου καὶ κέλητος ἅπερ εἰσὶν καὶ αὐτὰ πλοία καὶ θουκυδίδης εἰς τὸν ἐπακτροκέλητα ἐμβιβάσας

Cf. Stephanus, In Int. comm. (CAG 18.3), 21–23 ἐπακτροκέλης δέ ἐστιν εἶδος λῃστρικοῦ πλοίου· μέμνηται Αἰσχίνης λέγων “εἰς τὸν ἐπακτροκέλητα ἐμβιβάζει“ [ = In Timarchum 191,3; Thucydidis locus non invenitur]; cf. Ammonius, De adfinium vocabulorum differentia (ed. K. Nickau, Leipzig 1966), Nr. 265 s. v. κέλης και ἐπακτροκέλης.

61r, s.l, v. 21 (ad Int., 16a 28)

ὅταν ἐπιτεθῆ ὀνομασθῆ

61r, marg. inf. (ad Int., 16a 29)

ψόφοι ἀντιφωναὶ γενικῶι καὶ ἀντὶ ἰδικοῦ ἐχρήσατο:-

61r, marg. inf. (ad Int., 16a 29)

ὧν ψόφων ἢ ὧν θηρίων:-

61v, marg. int. (ad Int., 16a 32)

ὅτι ὁμοίως ἐφ' ὁτουοῦν ὑπάρχει καὶ ὄντος καὶ μὴ ὄντος διαφέρει δὲ

61v, marg. int. (ad Int., 16a 32 - b 1)

Ὅτι τὰς πλαγείους οὐ καλεῖ ἀριστοτέλης ὀνόματα ἀλλὰ πτῶσιν ὀνόματος· μόνην δὲ τὴν εὐθείαν ἀξιοῖ καλεῖν ὄνομα καὶ οὐ πτῶσιν· οἱ δὲ γραμματικοὶ τῆ τῶν στοϊκῶν δόξη ἑπόμενοι κοινῶς τὰς πέντε πτώσεις καὶ ὀνόματα καλοῦσιν οὐχ ὑγιῶς δέ:-

61v, marg. sup. (ad Int., 16b 1)

ἀντὶ τοῦ ὅρος:-

61v, s.l., v. 5 (ad Int., 16b 1)

ὁρισμὸς

61v, marg. sup. (ad Int., 16b 1-2)

πᾶν τὸ καθ' αὑτὸ προτιμότερον τοῦ πρὸς ἄλλ〈α〉

61v, marg. ext. (ad Int., 16b 3-4)

τοῦτο διὰ μέσου μεταξὺ λογια γὰρ ἔστι:-

61v, marg. ext. (ad Int., 16b 4)

Φησὶν ὅτι αἱ πλάγιοι πτώσεις τὸν μὲν ὅρον τοῦ ὀνόματος ἐπιδέχονται ὅλον. διαφέρουσιν δὲ ὅτι μετὰ τοῦ ἔστιν ἢ ἦν, ἢ ἔσται οὐ ποιοῦσιν ἀπόφανσιν τελείαν· ὁ γὰρ εἰπῶν φίλωνος ἔστιν δεῖ πρὸς τὸ γενέσθαι τέλειον λόγον προσθεῖναι τυχὸν ἢ βιβλίον ἢ ἀγρὸς ἢ ἰμάτιον ἢ ἄλλό τι οἷον φίλωνος ἔστιν τὸ δὲ ὄνομα φησὶν ἀεὶ ποιεῖ λόγον μετὰ τοῦ ἔστιν ἢ ἦν, ἢ ἔσται οἷον φίλων ἐστίν:-

61v, marg. int. (ad Int., 16b 4)

τοῦτο πρὸς ἀντιδιαστολὴν τῶν ῥηματικῶν προτάσεων οἷον τὸ βαδίζειν κινεῖσθαι

61v, marg. inf. (ad Int., 16b 4)

οὐδέν ἐστι οὔτε ὡς ἄσημον οὔτε ὡς ὁ   κατὰ τῶν   κατηγορεῖται. ἀλλ' οὐδέν ἐστι ἀληθὲς ἢ ψεῦδος· μέρος δὲ γίνεται συνθέσεως ἥντινα σύνθεσιν ἄνευ τῶν συγκειμένων ἤτοι τῶν ἁπλῶν οὐκ ἔστιν νοῆσαι· τὸ δὲ προσσημαίνει σύνθεσιν εἶπεν   τοῦ συμπλεκομένου   τινὶ σημαίνειν   δεκτικ  ἀληθεύει καὶ ψεύδεται διὰ τοῦτο εἶπε προσσημαίνει· ἢ οὕτω ζήτει ὄπισθεν.

61v, s.l., v. 12 (ad Int., 16b 7)

καὶ ἔστιν ἀεὶ

Relationen

SCHOLIEN ZU INT. 3

Relationen

61v, marg. ext. (ad Int., 16b 7)

Καθετέρου λέγεσθαι φησὶ τὸ ρῆμα διὰ δύο ταύτας αἰτίας· μία μὲν ὅτι ἀεὶ τὸ ρῆμα κατηγορούμενον ὅρον ποιεῖ· ἐν γὰρ τῶι πλάτων διαλέγεται ὅρος ὅτι τὸ μὲν πλάτων ὑπόκειται κατηγορεῖται δὲ τὸ διαλέγεται καὶ ὁμοίως ἐπὶ τῶν ἄλλων:-

61v, marg. inf. (ad Int., 16b 7)

ἀντὶ τοῦ σημαντικὸν ἀεὶ γὰρ τὸν τοῦ κατηγορουμένου λόγον ἐπέχει:-

61v, marg. inf. (ad Int., 16b 10)

οἷον τῶν καθυποκειμένου ἢ ἐν ὑποκειμένῳ· καθάπερ τοῦ ἀνθρώπου κατηγορεῖται τὸ ζῶον καθυποκειμένου· τοῦτο τὸ δὲ λευκὸν ἐν ὑποκειμένω· οὔτω καὶ ἐπὶ τῶν ῥημάτων ὅταν γὰρ εἴπεν τὸ βαδίζειν κινεῖσθαι ἐστὶ καθυποκειμένου λέγων ἐπειδὴ γενικώτερον τὸ κινεῖσθαι τοῦ βαδίζειν· εἰ δὲ εἰπὼν σωκράτης περιπατεῖ ἐν τῶ κατηγορ  〈κατη〉γορεῖται.

61v, marg. sup. (ad Int., 16b 12-15)

τριχῶς τὸ ῥῆμα τὸ κατὰ τὸν ὁρισμὸν καθὸ δὲ τὰ πλάγια καὶ τὰ ἀόριστα εἰσὶ ῥήματα. καὶ τὸ τούτων ἀντιδιαστελλόμενον ἤτοι ὁ ἐνεστώς· καὶ τὸ κατηγορούμενον κἂν ὄνομα εἴη:-

61v, marg. inf. (ad Int., 16b 13)

ἀντὶ τοῦ ἀληθῶς κατηγορεῖται:-

61v, s.l., v. 22 (ad Int., 16b 14)

καὶ τοῦ ῥήματος τῆ ἀορίστω ἰδιότητι

61v, marg. inf. (ad Int., 16b 14)

τῆι διαφορᾶι ποια ἢ δῆλον ὅτι ἧι διαφέρει τοῦ κυρίως καὶ ὁριστοῦ ῥήματος:-

61v, marg. inf. (ad Int., 16b 15)

Οἷον ὁ σωκράτης οὐχ' ὁρῶν ἀληθῶς γὰρ λέγομεν οὐ γάρ ἐστι νῦν ὁ σωκράτης:-

62r, s.l., v. 6 (ad Int., 16b 15)

λέξεις σημαντικὰ

62r, marg. sup. (ad Int., 16b 23-25)

Αὐτὸ γὰρ μόνον τὸ εἶναι οὐδέν ἐστι καθ' ἑαυτὸ παραλαμβανόμενον δὲ κατά τινων ἄλλων σύνθεσιν τινὰ προσδηλοῖ ἥντινα σύνθεσιν ἄνευ τούτων ἐξ ὧν, σύγκειται ἀδύνατον ἔστι συνιδεῖν ἐν γὰρ τῷ σωκράτης φιλόσοφός ἐστι τὸ ἐστὶν τὴν σύνθεσιν ταύτην σημαίνει τὴν ἐκ τοῦ σωκράτης καὶ τοῦ φιλοσοφεῖ συγκειμένην· ἰστέον δὲ καὶ τοῦτο ὅτι σύνθεσιν μὲν εἴωθεν καλεῖν ὁ φιλόσοφος τὴν κατάφασιν· διαίρεσιν δὲ τὴν ἀπόφασιν:-

62r, s.l., v. 12 (ad Int., 16b 24)

νόει λαβὼν

62r, s.l., v. 12 (ad Int., 16b 24-25)

ἤγουν τῶν ἁπλῶν (s.l., v. 13) ἤγουν ὀνομάτων δὲ καὶ ῥημάτων

SCHOLIEN ZU INT. 4

Relationen

62r, marg. ext. (ad Int., 16b 26-28)

τοῦτο οἱ μὲν οὕτως ἀπεδέξαντο τῆς φωνῆς φασιν ἐστι τῶν μερῶν τι σημαντικὸν οὐ γὰρ πᾶν μέρος· τὸ γὰρ τῶν μερῶν ἀντὶ τοῦ τῶν μορίων ἀποδέχονται οὐ γὰρ δὴ φασι καὶ αἱ συλλαβαὶ σημαίνουσιν τι ἰδιαι ουσαι καθ' ἑαυτὰς. οἱ δὲ τούτου δραξάμενοι. τοῦ τί φασιν· ὅτι δῆλον ἐστιν ἀριστοτέλης καὶ ἄλλα μέρη λόγου εἰδὼς. οἷον συνδέσμους καὶ προθέσεις καὶ εἴ τι τοιοῦτο:-

62r, marg. ext. (ad Int., 16b 26-28)

εἰ μὲν ἡ ποιότης τῆι ἐξ ἀρχῆς ἀκολουθίαι μετὰ τὸν· περὶ ὀνόματος καὶ ῥήματος λόγον: περὶ καταφάσεως καὶ ἀποφάσεως· ἤμελλεν διδάσκειν ἡμᾶς; νυνὶ δὲ ἔντεχνον τὴν διδασκαλίαν ποιήσασθαι, βουληθεὶς περὶ λόγου πρῶτον διδάσκει ἡμᾶς· ἐπειδὴ γὰρ ὁριζόμενος τὴν κατάφασιν καὶ τὴν ἀπόφασιν ἐν τοῖς ἐφεξῆς ὡς ἐν γένει τῷ λόγῳ εἶναι αὐτὰς ὁριεῖται· τὴν μὲν γὰρ ἐρεῖ λόγον καταφατικὸν τὴν δὲ ἀπόφασιν. λόγον ἀποφατικὸν· πρῶτον εἰκότως περὶ λόγου διαλαμβάνει ἵνα δυνηθῶμεν οὕτω συνεῖναι τὸν ὅρον τῆς καταφάσεώς τε καὶ τῆς ἀποφάσεως ἀγνοοῦντες γὰρ ὅτι ποτέ ἐστι λόγος. πῶς ἂν ἠδυνήθημεν τὸν ἐκ λόγου συγκείμενον (marg. inf.) ὅρον ὅτι ποτε δηλοῖ συνιδεῖν:

62r, s.l., v. 15 (ad Int., 16b 27)

ἤγουν ἁπλῆ φωνὴ

62r, marg. inf. (ad Int., 16b 27-29)

εἴωθεν ὡς ἐπὶ τὸ πλεῖστον τὴν κατάφασιν λέγειν πολλάκις καὶ ἀπόφασιν ἐνταῦθα δὲ , οὐδ' ἕτερον τούτων φησὶν ἀλλὰ τὴν αὐτὴν φωνὴν τὴν μήτε ἀληθὲς μὴτε ψεῦδος δηλοῦσαν· ὅτι τὸ μέρος τοῦ λόγου εἰ καὶ σημαντικόν ἐστι τινος, ἀλλ' οὐπω τοιούτου τοῦ ἀληθὲς ἢ ψεῦδος σημαίνοντος· οἷον φησὶν ὁ ἄνθρωπος. τοῦτο γὰρ μέρος λόγου ὂν οὐδὲν οὔτε ἀληθὲς οὔτε ψεῦδος δηλοῖ:-

62r, s.l., v. 16 (ad Int., 16b 28)

ὡς οὐσία

62r, s.l., v. 16 (ad Int., 16b 28-29)

ἤγουν ἀληθὲς

62r, s.l., v. 17 (ad Int., 16b 29)

ἢ ψεῦδος

62r, s.l., v. 18 (ad Int., 16b 30)

ἀλλ'' οὐχὶ

62r, marg. inf. (ad Int., 16b 30-31)

τοῦ δὲ ὀνόματος ὡς εἰ ἔλεγεν οὐδὲ τὸ μέρος δηλοῖ τοῦ γὰρ ἀνθρώπου. τὶ ἂν σημαινoι ἡ αν συλλαβὴ:-

62r, marg. inf. (ad Int., 16b 31)

Ἐπειδὴ ἐλάχιστον μέρος τοῦ ἀνθρώπου ἐλάβομεν ἵνα μὴ νομίσωμεν διὰ τοῦτο μηδὲν σημαίνειν τὸ μέρος. ἐνταῦθα φησὶν οὐδ' εἰ τὸ πλεῖστον μέρος τοῦ ὀνόματος λάβωμεν σημήνοι ἂν τί· οὐδὲ γὰρ εἰ ἐκ τοῦ μῦς λάβοιμεν τὸ υς σημαντικὸν ἂν εἴη τινός· οὕτως ἂν ἐκδέξαι τὸ ρητὸν ἀκολούθως:-

62r, s.l., v. 20 (ad Int., 16b 32)

ἄσημος

62r, s.l., v. 22 (ad Int., 16b 33)

ἤγουν κυρίως

62r, marg. inf. (ad Int., 16b 32-33)

διπλοῖς οὐχ ἁπλῶς πᾶσι τοῖς συνθέτοις ἀκουσόμεθα, ἀλλ' ἐν οἷς συνέφθαρται μὲν ἡ σύνθεσις· ὅμως ἔμφασις τίς ἀμφοτέρων τῶν ἀποτελούντων τὴν σύνθεσιν διασώζεται· οἷον ὡς τὸ κάλλιπος. ἢ τὸ φίλοινος. ἐνταῦθα γὰρ τὸ μὲν ἓν καὶ ὁλόκληρον ἐστὶ ὁ ἄνθρωπος· τὸ δὲ ἕτερον τὸ φιλεῖν ἔμφασις τις ἐστί· ἐν τούτοις δὲ φησὶν ὡς καὶ προ βραχέως ἐλέγομεν. βούλεται μὲν τι σημαίνειν τὸ μέρος οὐ μὲν τὶ σημαίνειν τὸ μέρος οὐ μέντοι σημαίνει:-

62v, marg. sup. (ad Int., 17a 1)

Ἐπειδὴ πάντες οἱ περὶ πλάτωνα καὶ πυθαγόραν τῶν φύσει ἐνεργειῶν φυσικὰ καὶ τα ὄργανα ἔλεγον· οἷον τῆς ὁράσεως φυσικῆς οὔσης. καὶ τὸ ὄργανον ὧι χρώμεθα πρὸς τὴν ὅρασιν φυσικόν:-

62v, marg. sup. (ad Int., 17a 1)

ἀντὶ οὐ φύσει τοῦ γὰρ φιλοσόφου μάλιστα οἰκεῖος οὗτος ὁ λόγος. ἅτε περὶ τὴν θήραν τοῦ ἀληθοῦς διατρίβοντος:-

62v, s.l., v. 3 (ad Int., 17a 1)

οὐχ ὡς φύσει

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