Inhalt

  • (ff. 15 RV, 1 RV, 36V, 2 RV, 714V, 1627V) 〈Cat.〉, inc. mutile ...] ὥστε μὴ οὐσῶν 5,2b5 (Verlust von 3 Bl. zu Beginn des Ms). Lücke: 6,6a35 λέγεσυαι [...] δὲ δοῦλος 7, 7b7 (= Verlust von 2 Bl. nach f. 2). – Ausgelassen (kein mechanischer Verlust) ist 5,4b4 εἶναι [...] τοῦ δὲ b20 und 9, 11b10 λέγεται [...] περὶ b16. –
  • Leer


    ff. 27, 56V65V, 7377V, 99101V, 122VSpiegel'.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 25: Dreiberg mit Stange und Ellipse, Br. ohne Beleg, ähnlich Ha. , monts 63 (belegt 1446/6 oder 1448/9, Provenienz 〈Süditalien〉).
  • ff. 718: Dreiberg mit Kreuz, entfernt ähnlich Br. 11706 (Florenz 1448–1456).
  • ff. 2548: Schere, ähnlich Br. 3661 (Venedig 1438), sehr ähnlich Ha., ciseaux 35 (belegt 1446/6).

Format

298 × 218 mm

Folienzahl

ff. I, III' ##

Lagen

Nicht mit Sicherheit abgrenzbar, da die Folien im Falz z.T. stark zerfressen und neu gebunden worden sind; außerdem sind an einigen Stellen Verluste zu verzeichnen, vgl. Inhalt. Heftfaden nach ff. 12, 25, 37, 48. Keine Lagensignierung.

Anzahl der Linien

Lin. 22–28 (ff. 128), 34–41 (ff. 3149)

Kopist

Michael Suliardos.

Subskriptionen: f. 56 θ(ε)ῶ χάρις. καὶ πόνος μιχαῆλ: / τοῦ ἐπίκλην τάχα τέ καί / σουλιάρδου. f. 122 μιχαῆλ ἔγραψεν. Das Ms. scheint nicht in einem Zuge geschrieben zu sein (Wechsel von Tintenfarbe und Duktus).

Goldene Zierleisten f. 78 und f. 102, rotes Zierband f. 8. Titel, Kapitelüberschriften, Initialen und teilweise die Subskriptionen rot.

Einband

Modern. Leder auf Pappe, überstehende Deckel. Echte Bünde. Keine Verzierungen.

Geschichte

Datierung

J. 1448

Provenienz

Das Ms. kam über die Bibliothek Pinellis in die Ambrosiana; f. 7V: Jo. Vinc. Pinelli, dann lateinisches Inhaltsverzeichnis von seiner Hand. Auf dem Vorderdeckel innen, auf dem Spiegel sowie f. 1 oben und am Rand rechts griechische und lateinische Inhaltsverzeichnisse.

Nach einer italienischen Notiz, die ich nur bei A. Gudeman, Textüberlieferung Poet., S. 173 zitiert fand, gehörte das Ms. vor Pinelli dem "Crisostomo Zanchi di Bergamo" (gemeint ist wahrscheinlich Giovanni Crisostomo Zanchi da Bergamo, 1566; zu ihm vgl. Chr. G. Jöcher, Allg. Gel. Lex., IV, Sp. 2148 und M.E. Cosenza, Ital. Humanists, IV, S. 3739).

Bibliographie

Kat.

  • Ae. Martini–D. Bassi, I, S. 118–120 Nr. 106.

Kod.

  • V.–G., S. 319.
  • E. Lobel, Mss. Poet., S. 4, 11.

Text.

  • D. S. Margoliouth; ed. Poet., 1911, S. XV (Sigel E; "used by Lascaris for the Aldine edition" unter Hinweis auf Martini–Bassi. [Dort aber nichts vermerkt, was diese Behauptung stützen könnte.])
  • J. Tkatsch, Poet., I: 1928, II: 1932 (Sigel E).
  • E. Lobel, Mss. Poet, S. 32, 36–37 (Apographon des Coisl. 324 und Vorlage für Berol. Phill. 1599 ), S. 46 (Stemma).
  • A. Gudeman; ed. Poet., 1934 (Sigel Am ).
  • A. Gudeman; Textüberlieferung Poet., S. 173–175 (Sigel Am. Für die Aldina benutzt; unabhängig von Par. 1741 ).
  • S. Menardos–I. Sykoytris, ed. Poet., 1937 (Sigel E).
  • A. Rostagni, ed. Poet., 21945 (Sigel e).
  • D. Harlfinger–D. Reinsch, Aristotelica Par. 1741, S. 38–39 (Vorlage des Meteoron 91, der ebenfalls von Suliardos geschrieben ist und seinerseits als Vorlage für Berol. Phill. 1599 gedient hat. Meteoron 91 war Lobel noch nicht bekannt).

Quelle

  • Reinsch, Autopsie November 1967
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Zitierhinweis

Mailand, Biblioteca Ambrosiana, Ambr. B 097 sup., in: CAGB digital, hg. v. Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. URL: https://cagb-digital.de/id/cagb2877858 (aufgerufen am 2.10.2022).

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