Inhalt

  • (ff. 1–28V) An.
  • (ff. 28V39V) Sens.
  • (ff. 39V42V) Mem.
  • (ff. 42V46V) Somn. Vig.
  • (ff. 46V–50) Insomn.
  • (ff. 50–51V) Div. Somn.
  • (ff. 51V56V) Mot. An.
  • (ff. 56V58V) Long.
  • (ff. 58V–61) Juv. (ff. 61–69) Respir.
  • (ff. 69–78V) Mech.
  • (ff. 78V82V) Spir.
  • (ff. 83–133V) Part. An.
  • (ff. 133V194V) Gener. An.
  • (ff. 194V201V) Inc. An.
  • (ff. 202–307V) Hist. An. I–VI, VIII, IX, VII. Am Schluss : + ταῦτα τὰ περὶ ζώων, ἀπὸ πάνυ διεφθερότος, ἀντιγέγραπται ἀντιγράφου: (vgl. Berol. Phill. 1507, oben Bd. I, S. 41).
  • (ff.308–316) Col. (f. 316RV) Lin., des mutile 968b12 αἱ μετρούμεναι [... (Lagenverlust).

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 1: Blume, entfernt ähnlich Br. 6667 (Judenburg 1457).
  • ff. 84/85, 89–168: Schere, ähnliche Br. 3666 (Perpignan 1448, mit Varianten Bayern 1445, Perpignan 1447/50, Mailand 1448) und 3675 (Venedig 1469,1471), ähnliche Ha. ciseaux 43 (belegt für 1452), ## und ## (belegt für 1464).
  • ff. 169: Griechisches Kreuz, entfernt ähnlich Br. 5575 (Rom 1465, mit varianten hauptsächlich Italien 1457–1477), ähnlich Ha., croix (belegt für 1467).
  • ff. 301/302: Hut, entfernt ähnlich Br. 3369 (Pesaro 1455, mit Varianten Italien 1455–1468).
  • ff. 309/314, 311/312: Hufeisen, Br. ohne Beleg, ähnlich Zo. 1446 (J. 1458), ähnlich Ha., fer à cheval 5, belegt für <+1455>, < Konstantinopel>, Mitkopist <Mathaios Kamariotes>).

Format

220 × 147 mm

Folienzahl

ff. I, 316 (- 30, + 70a), II'

Foliierung

Von einer späten Hand bis 231 oben Mitte oder rechts, ab f. 232 unten Mitte oder rechts.

Lagen

37 × 8 (296), 2 × 10 (316)

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden vom Kopisten auf dem ersten Recto und letzten Verso unten Mitte : α (ff.1,8V)– λθ (f. 307)

Kopist

Matthaios Kamariotes. Ab f. 308 hellere Tinte und etwas anderer Schreibstil. Zierinitialen und Titel (diese nur bis 302v) in blassem Rot. Die zweite Hand (Marginalien) ist die des Andronikos Alethinos.

Ergänzungen zum Textbestand

Zu fast allen Traktaten (außer Div. Somn., Mot. An., Spir., Lin.) von erster Hand am Rand kurze Scholien, Inhaltangaben, Lemmata, Diagramme (zu Mech.) und Varianten, oft mit γρ(άφεται).

Von zweiter Hand Scholien und kürzere Marginalien vor allem auf ff. 25V–27 zu An. III, ff. 106V, 107, 112 oben zu Part. An. III, ff. 120, 122, 124, 127 zu Part. An. IV, f. 133V zu Gener. An. III, ff. 174V, 177V183V zu Gener. An. IV, ff. 162V, 167, 174V, 177V183V, 202V, 207, 230, 254V, 274, 298V, 304V, 305 zu Hist. An.

Einband

Der übliche Einband der ehemaligen Synodalbibliothek.

Erhaltungszustand

Der obere Teil der Blätter zum Teil durch Feuchtigkeit braun verfärbt.

Geschichte

Datierung

15. Jh. 3. Viertel

Provenienz

Von Matthaios Kamariotes wohl für den eigenen Gebrauch in Konstantinopel geschrieben und von dem zeitgenössischen Andronikos Alethinos höchstwahrscheinlich ebendort annotiert.

Von einer Hand des 15. oder 16. Jh auf f. 315V unten eine Notiz über die Folienzahl: φύλλα πάντα τιε, was wohl zeigt, dass die Hs. schon früh am Ende mutiliert war.

Gelangte später auf den Athos, Vatopedi–Kloster; f. 1 oben: του Βατοπαιδήου. Vom Abt Arsenij Suchanov (sein Namenszug f. 1 unten) in den Jahren 1653–1655 erworben und nach Moskau gebracht. Kam dann auf den bekannten Weg über die Synodal-Bibliothek (deren übliche fortlaufende Eintragung vom Mai 1775 auf ff. 1–6, 314–316) 1920 ins Staatliche Historische Museum.

f. 316 unten längere russische Bibliotheksnotiz über die Blattzahl. Ältere Signatur auf f. 316 unten rechts und auf dem Einbrandrücken: No 228.

Reproduktionen und Digitalisate

  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., Taf. 5 (f. 316v).

Bibliographie

Kat.

  • C. F. De Matthaei, Archimandrit Savva, Archimandrit Vladimier, S. 690–692.

Kod.

  • S. Belukrov, Arsenij Suchanov, I, S. 383 Nr. 15 (Datierung ins 17. Jh.).
  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 413

Text.

  • P. Louis, ed. Inc. An., Mot. An., 1973, S. 7, 48 (nur erwähnt).
  • M. E. Bottecchia, Fonte dell' Aldina Mech., S. 384. Es wird aus der listenmäßigen Zusammenstellung der Hss. nach Familien in den beiden zuletzt genannten Publikationen nicht klar, ob der Mosqu. (Sigel Mv), der ins 17. Jh. datiert wird, mit anderen 3 bzw. 4 Hss. einen Zweig der Familie d bildet oder außerhalb der 4 erschlossenen Familien steht.
  • M. E. Bottecchia, ed. Mech., 1982, S. 10.
  • G. Schneider, ed. Hist. An., I , 1811, S. XXVII (Sigel g. „ Codicis Mosquensis scripturae specimina quaedam ex libro nono excerpta mecum communivavit.... Chr. Matthaei, .... Cum liber ex numero egregiorum minime esse mihi videretur, nolui amico molestiam integri comparandi imponere“).
  • P. Louis, ed. Hist. An. I, S. LII (Datierung ins 17. Jh.; gehört zu den zahlreichen jungen Abschriften des Vat. 1339 [P]).
  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 101, 162 Anm. 3, 247–250, 255–257, 261 Anm.1, 392 (Stemma), 394 (Geht für Lin. zusammen mit Vat. 1339 [P] und Berol. Phill. 1507 auf eine unabhängige verschollene Quelle θ zurück; selbst Vorlage des Mon. 502, auch für Col. – Für Part. An. besteht engste Verwandschaft ebenfalls u.a. mit P, für Hist. An. eine solche mit P, Berol. und Par. 1921 sowie des weiteren mit Vat. 506, Vat. 905 und Urb. 39).

Quelle

  • Harlfinger, Autopsie Juli 1966
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Zitierhinweis

Moskau, Gosudarstvennyj Istoričeskij Musej (GIM), Mosq. 240, in: CAGB digital, hg. v. Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. URL: https://cagb-digital.de/id/cagb2361569 (aufgerufen am 14.4.2024).

Permalink

https://cagb-digital.de/id/cagb2361569

Bearbeitungsnotizen

Ist die zweite Hand (Marginalien) die des Andronikos Alethinos oder die des Manuel von Korinth (wie in Alex. 87 und 342; vgl. Förstel 1999)?

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